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Jazzland

Franz-Josefs-Kai 29, 1010 Wien

  • Kostenpflichtig
  • Musik, Bühne & Theater
  • Clubs & Jazz

Über Musik, Bühne & Theater in Wien

Wien lebt von seinem Musikruf, und anders als bei manchen Städten deckt das Angebot ihn tatsächlich.

Die Wiener Staatsoper spielt an rund dreihundert Abenden im Jahr ein wechselndes Programm – ungewöhnlich für ein Haus dieser Größe. Das Wiener Konzerthaus deckt von Klassik bis Gegenwart alles ab, die Volksoper ist die Adresse für Operette und Musical, das Raimund Theater für große Musicalproduktionen.

Für Sprechtheater steht das Volkstheater, für die Geschichte dahinter das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, dessen Eroica-Saal allein den Eintritt wert ist.

Ganz anders, aber genauso Wien: das Jazzland, ein Kellerlokal unter der Ruprechtskirche, das seit 1972 fast täglich spielt. Und das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.

Der Zugang ist dabei niedriger, als der Ruf vermuten lässt. Die Staatsoper verkauft kurz vor Vorstellungsbeginn Stehplätze für wenige Euro, und in der Saison überträgt sie Vorstellungen kostenlos auf einen Bildschirm an der Außenfassade. Eine Kleiderordnung gibt es formal nicht.

Von Mitte Jänner bis Faschingsdienstag kommt die Ballsaison dazu, mit mehreren hundert Bällen. Der Opernball ist der bekannteste, aber viele Berufsgruppen veranstalten eigene Bälle, die zugänglicher und deutlich günstiger sind.

Häufige Fragen

Über Stehplätze. Sie werden kurz vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse verkauft, kosten nur wenige Euro und sind das mit Abstand günstigste Ticket. Dafür musst du dich rechtzeitig anstellen, bei beliebten Vorstellungen deutlich früher. Alternativ überträgt die Staatsoper in der Saison Vorstellungen kostenlos auf einen Bildschirm an der Außenfassade.

Eine formale Vorschrift gibt es nicht, und niemand wird abgewiesen. Üblich ist gepflegte Abendkleidung, im Parkett und in den Logen mehr als auf den Stehplätzen. Bei Premieren und Ballabenden ist das Publikum deutlich festlicher gekleidet. Wer aus dem Sightseeing kommt, fällt auf den Stehplätzen nicht auf.

Die Ballsaison läuft im Wesentlichen von Mitte Jänner bis Faschingsdienstag, mit mehreren hundert Bällen in diesen Wochen. Der Opernball in der Staatsoper ist der bekannteste, aber längst nicht der einzige – viele Berufsgruppen veranstalten eigene Bälle, die zugänglicher und günstiger sind. Karten werden meist ab Herbst verkauft.