<p>Wien lebt von seinem Musikruf, und anders als bei manchen Städten deckt das Angebot ihn tatsächlich.</p>
<p>Die Wiener Staatsoper spielt an rund dreihundert Abenden im Jahr ein wechselndes Programm – ungewöhnlich für ein Haus dieser Größe. Das Wiener Konzerthaus deckt von Klassik bis Gegenwart alles ab, die Volksoper ist die Adresse für Operette und Musical, das Raimund Theater für große Musicalproduktionen.</p>
<p>Für Sprechtheater steht das Volkstheater, für die Geschichte dahinter das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, dessen Eroica-Saal allein den Eintritt wert ist.</p>
<p>Ganz anders, aber genauso Wien: das Jazzland, ein Kellerlokal unter der Ruprechtskirche, das seit 1972 fast täglich spielt. Und das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.</p>
<p>Der Zugang ist dabei niedriger, als der Ruf vermuten lässt. Die Staatsoper verkauft kurz vor Vorstellungsbeginn Stehplätze für wenige Euro, und in der Saison überträgt sie Vorstellungen kostenlos auf einen Bildschirm an der Außenfassade. Eine Kleiderordnung gibt es formal nicht.</p>
<p>Von Mitte Jänner bis Faschingsdienstag kommt die Ballsaison dazu, mit mehreren hundert Bällen. Der Opernball ist der bekannteste, aber viele Berufsgruppen veranstalten eigene Bälle, die zugänglicher und deutlich günstiger sind.</p>
Wien lebt von seinem Musikruf, und anders als bei manchen Städten deckt das Angebot ihn tatsächlich.
Die Wiener Staatsoper spielt an rund dreihundert Abenden im Jahr ein wechselndes Programm – ungewöhnlich für ein Haus dieser Größe. Das Wiener Konzerthaus deckt von Klassik bis Gegenwart alles ab, die Volksoper ist die Adresse für Operette und Musical, das Raimund Theater für große Musicalproduktionen.
Für Sprechtheater steht das Volkstheater, für die Geschichte dahinter das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, dessen Eroica-Saal allein den Eintritt wert ist.
Ganz anders, aber genauso Wien: das Jazzland, ein Kellerlokal unter der Ruprechtskirche, das seit 1972 fast täglich spielt. Und das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.
Der Zugang ist dabei niedriger, als der Ruf vermuten lässt. Die Staatsoper verkauft kurz vor Vorstellungsbeginn Stehplätze für wenige Euro, und in der Saison überträgt sie Vorstellungen kostenlos auf einen Bildschirm an der Außenfassade. Eine Kleiderordnung gibt es formal nicht.
Von Mitte Jänner bis Faschingsdienstag kommt die Ballsaison dazu, mit mehreren hundert Bällen. Der Opernball ist der bekannteste, aber viele Berufsgruppen veranstalten eigene Bälle, die zugänglicher und deutlich günstiger sind.