<p>Das Wiener Kaffeehaus ist seit 2011 immaterielles Kulturerbe der UNESCO, und der Grund dafür ist keine Kaffeesorte, sondern eine Haltung: Man darf bleiben. Ein Glas Wasser, eine Zeitung, drei Stunden – das ist kein Missbrauch, sondern das Konzept.</p>
<p>Die bekanntesten Häuser stehen in der Innenstadt. Das Café Central ist das prächtigste und entsprechend voll, das Café Hawelka das kleinste und dunkelste, das Café Landtmann am Ring das förmlichste. Das Café Sperl in Mariahilf ist seit 1880 weitgehend unverändert, das Café Prückel ein Stück Fünfzigerjahre.</p>
<p>Für Märkte stehen der Naschmarkt und der Brunnenmarkt & Yppenplatz, für einen schnellen Imbiss der Würstelstand Bitzinger, an dem nach der Oper Abendgarderobe neben Baustellenjacke steht.</p>
<p>Und dann gibt es noch den Wein: Beim Heurigen Mayer am Pfarrplatz wird ausgeschenkt, was in Wien gewachsen ist.</p>
<p>Zur Bestellung: Ein „Kleiner Brauner" ist ein Espresso mit etwas Milch, eine „Melange" kommt einem Cappuccino nahe, ein „Verlängerter" ist ein verdünnter Espresso. Wer schlicht „einen Kaffee" bestellt, wird höflich nach der Sorte gefragt. Das Glas Wasser gehört immer dazu und ist kein Zeichen, dass man gehen soll.</p>
<p>Abseits der Kaffeehäuser prägt die Wiener Küche das Angebot: reichhaltig, deftig und kompromisslos in ihren Klassikern. Die Märkte sind der beste Ort, um sie außerhalb von Restaurants kennenzulernen.</p>
Pfarrpl. 2, 1190 Wien
Albertinapl. 1, 1010 Wien
Das Wiener Kaffeehaus ist seit 2011 immaterielles Kulturerbe der UNESCO, und der Grund dafür ist keine Kaffeesorte, sondern eine Haltung: Man darf bleiben. Ein Glas Wasser, eine Zeitung, drei Stunden – das ist kein Missbrauch, sondern das Konzept.
Die bekanntesten Häuser stehen in der Innenstadt. Das Café Central ist das prächtigste und entsprechend voll, das Café Hawelka das kleinste und dunkelste, das Café Landtmann am Ring das förmlichste. Das Café Sperl in Mariahilf ist seit 1880 weitgehend unverändert, das Café Prückel ein Stück Fünfzigerjahre.
Für Märkte stehen der Naschmarkt und der Brunnenmarkt & Yppenplatz, für einen schnellen Imbiss der Würstelstand Bitzinger, an dem nach der Oper Abendgarderobe neben Baustellenjacke steht.
Und dann gibt es noch den Wein: Beim Heurigen Mayer am Pfarrplatz wird ausgeschenkt, was in Wien gewachsen ist.
Zur Bestellung: Ein „Kleiner Brauner" ist ein Espresso mit etwas Milch, eine „Melange" kommt einem Cappuccino nahe, ein „Verlängerter" ist ein verdünnter Espresso. Wer schlicht „einen Kaffee" bestellt, wird höflich nach der Sorte gefragt. Das Glas Wasser gehört immer dazu und ist kein Zeichen, dass man gehen soll.
Abseits der Kaffeehäuser prägt die Wiener Küche das Angebot: reichhaltig, deftig und kompromisslos in ihren Klassikern. Die Märkte sind der beste Ort, um sie außerhalb von Restaurants kennenzulernen.