Akademie der bildenden Künste
Die Akademie der bildenden Künste an der Wiener Schillerplatz zählt zu den ältesten und renommiertesten Kunsthochschulen Europas. Gegründet im Jahr 1692, blickt die Institution auf eine ebenso lange wie bewegte Geschichte zurück. Im 19. Jahrhundert wurde sie in das prachtvolle, neoklassizistische Gebäude übersiedelt, das heute noch Hauptsitz ist. Sie war Ausbildungsstätte zahlreicher namhafter Künstler:innen wie Gustav Klimt, Egon Schiele oder Otto Wagner – letzterer beeinflusste insbesondere den modernen Architekturstil Wiens nachhaltig.
Ein besonderes Highlight der Akademie ist die Gemäldegalerie, die öffentlich zugänglich ist. In ihr befindet sich unter anderem das weltberühmte „Weltgerichtstriptychon“ von Hieronymus Bosch sowie Werke von Rubens, van Dyck und Rembrandt. Die Ausstellung befindet sich im obersten Stockwerk mit Blick auf den Karlsplatz und bietet ein außergewöhnliches Zusammenspiel aus klassischer Architektur und moderner Galeriepräsentation. Besucher:innen erhalten so nicht nur eine künstlerische sondern auch architektonische Erfahrung.
Ein echter Insider-Tipp ist ein Abstecher in die regelmäßig wechselnden Ausstellungen der Studierenden, die im sogenannten xhibit gezeigt werden. Hier können die Talente von morgen entdeckt werden – oft kostenlos und mit spannenden Konzepten, die klassische Kunst mit zeitgenössischen Medien verbinden. Wer sich für Architektur interessiert, sollte auf jeden Fall das eindrucksvolle Stiegenhaus und die Fassadengestaltung nicht verpassen. Die Akademie liegt direkt neben der Secession und ist bequem mit der U-Bahn erreichbar – ein kulturelles Muss für alle, die Kunst in ihrer Vielfalt erleben möchten.

Highlights

  • - Gemäldegalerie mit Bosch-Triptychon
  • - Moderne Ausstellungen im xhibit
  • - Neoklassizistisches Gebäude direkt am Schillerplatz

Einrichtungen

  • barrierefrei
  • WLAN vorhanden
  • zentral gelegen
  • kinderfreundlich
  • Fotografieren erlaubt (ohne Blitz)

Karte

FAQs

Ein Höhepunkt ist die Gemäldegalerie mit dem berühmten Triptychon von Hieronymus Bosch sowie bedeutenden Werken von Rubens und Rembrandt. Auch die aktuellen Ausstellungen der Studierenden im xhibit sind sehenswert.

Der Eintritt zur Gemäldegalerie ist kostenpflichtig (ermäßigte Tarife für Studierende und Senioren), während viele der Studierenden-Ausstellungen in der Regel kostenlos besucht werden können.

Die Akademie liegt zentral am Schillerplatz nahe der U-Bahn-Station Karlsplatz (U1, U2, U4) und ist auch mit verschiedenen Straßenbahnlinien gut erreichbar.

Ein Besuch der Ausstellungen im xhibit lohnt sich – sie zeigen aktuelle Arbeiten der Studierenden und ermöglichen spannende Einblicke in die Kunstströmungen von morgen.

Für die Besichtigung der Ausstellung und Galerie sollten etwa 1–2 Stunden eingeplant werden. Fotografieren ist in den meisten Bereichen erlaubt, jedoch ohne Blitz – bitte entsprechende Hinweise beachten.

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