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Ruprechtskirche

Die Ruprechtskirche, im Herzen der Wiener Altstadt gelegen, ist ein echtes geschichtliches Juwel. Als vermutlich älteste Kirche Wiens datiert sie auf das 8. oder 9. Jahrhundert und ist dem Heiligen Rupert, dem Schutzpatron der Salzarbeiter, gewidmet. Über die Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut, doch ihre romanischen Ursprünge sind bis heute gut sichtbar – etwa in den massiven Mauern und den kleinen Rundbogenfenstern des Kirchturms.\n\nDas heute relativ schlichte Erscheinungsbild ist das Resultat zahlreicher Restaurierungen. Besonders sehenswert sind der gotische Chorraum, ein barocker Altar sowie Reste mittelalterlicher Fresken. Im Inneren überrascht eine eindrucksvolle Ruhe – ein Kontrast zum geschäftigen Trubel der nahegelegenen Bauten Wiens. Die Fenster beherbergen historische Glasfragmente, die teils bis ins Mittelalter zurückreichen. 

Trotz ihrer vergleichsweise kleinen Dimensionen strahlt die Kirche spirituelle Würde und Charakter aus.\n\nEin kaum bekannter Geheimtipp ist die mystische Atmosphäre während abendlicher Konzerte, die gelegentlich im Kirchenschiff stattfinden. Auch für Architekturfreunde ist die Ruprechtskirche spannend, da sie verschiedene Stilepochen exemplarisch widerspiegelt – von der Romanik über gotische Elemente bis hin zu barocken Details. Wer Wiens Geschichte abseits der Touristenströme erleben möchte, findet hier einen wunderbar entschleunigten Ort im Herzen der „Inneren Stadt“.

Highlights

  • - Älteste Kirche Wiens mit romanischen Wurzeln
  • - Gotischer Chor und barocker Altar
  • - Stimmungsvolle Konzerte in historischem Ambiente

Einrichtungen

  • nicht rollstuhlgerecht
  • ruhiger Ort
  • historisch interessant
  • zentral gelegen

Karte

FAQs

Als älteste Kirche Wiens bietet sie romanische Architektur, einen gotischen Chor, barocke Altäre und mittelalterliche Fensterfragmente – ein echtes Zeugnis wechselnder Epochen.

Der Eintritt ist in der Regel kostenlos. Für bestimmte Konzerte oder Veranstaltungen kann jedoch ein Eintrittspreis erhoben werden.

Die Kirche liegt nur wenige Gehminuten vom Schwedenplatz entfernt und ist über U-Bahn (U1, U4) sowie diverse Bus- und Straßenbahnlinien gut erreichbar.

Besonders stimmungsvoll sind die gelegentlichen Abendkonzerte bei Kerzenlicht – ein einzigartiges Erlebnis in dieser historischen Kulisse.

Für die Besichtigung genügen 20–30 Minuten. Fotografieren ist erlaubt, bitte aber auf Blitz verzichten, insbesondere bei Veranstaltungen.

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