Kurpark Oberlaa

Der Kurpark Oberlaa ist mit rund 608.600 Quadratmetern eine der größten Grünanlagen Wiens und liegt am Südrand der Stadt. Er ist kein Park zum Durchqueren, sondern einer zum Bleiben: Themengärten, Wasserflächen, ein Tiergehege und weitläufige Spielbereiche verteilen sich über das leicht hügelige Gelände. Der Eintritt kostet nichts, und seit 2017 hält die U-Bahn praktisch am Eingang.

Lohnt sich der Besuch?

Für einen Nachmittag: ja, besonders mit Kindern. Der Park hat mehrere Themenbereiche, die sich in einem Rundgang verbinden lassen. Der Rosenberg ist mit rund 2.400 Rosen bepflanzt. Der Takasakigarten ist ein japanischer Garten von etwa 600 Quadratmetern. Der Allergiegarten ist ein Informationspfad, an dem man lernt, welche Pflanze wann blüht – nützlicher, als es klingt, wenn man selbst betroffen ist.

Dazu kommen acht benannte Wasserflächen, darunter Schwanensee und Seerosenteich, sowie ein Tiergehege mit Ziegen und Schafen. Weitere Bereiche sind der barocke Brunnengarten, das Blumenlabyrinth, der Staudengarten und der Liebesgarten.

Wer nur eine schnelle Sehenswürdigkeit sucht, ist hier falsch. Der Park hat kein einzelnes Motiv, das man abhakt – seine Qualität ist die Fläche.

Tickets und Preise

Der Zugang ist kostenlos, das ganze Jahr über und für alle Bereiche des Parks. Kosten entstehen nur, wenn du die benachbarte Therme besuchst oder in der Gastronomie einkehrst.

Öffnungszeiten und beste Zeit

Der Park öffnet ganzjährig um 6 Uhr. Die Schließzeit wechselt mit der Jahreszeit und liegt je nach Monat zwischen 18 und 22 Uhr – im Sommer also deutlich später als im Winter. Prüf die aktuellen Zeiten vor einem Abendbesuch.

Die beste Zeit hängt davon ab, was du sehen willst. Der Rosenberg steht im Juni und in einer zweiten Blüte im September. Der japanische Garten wirkt im Herbst am stärksten, wenn sich das Laub färbt. Für Familien ist der späte Vormittag günstig, weil die Spielbereiche dann noch nicht überlaufen sind. An heißen Sommertagen ist der Park wegen der offenen Wiesen weniger schattig als etwa der Prater.

Anfahrt

Mit der U1 bis zur Endstation Oberlaa. Die Station wurde am 2. September 2017 eröffnet und liegt direkt beim Eingang der Therme Wien; der Kurpark schließt nördlich daran an. Vom Stephansplatz dauert die Fahrt rund 20 Minuten.

Mit dem Auto ist die Anfahrt möglich, aber selten sinnvoll: Die U-Bahn hält am Eingang, und du sparst dir die Parkplatzsuche. Hunde sind im Park erlaubt, müssen aber an der Leine geführt werden.

Geschichte in Kürze

Der Park entstand für die Wiener Internationale Gartenschau 1974. Vorbild war die Gartenschau von 1964 im Donaupark, die als Publikumserfolg galt; die Stadt entschied sich deshalb für eine zweite Ausgabe. Ausgewählt wurde ein ehemaliges Ziegeleigelände am südöstlichen Hang des Laaer Bergs, das durch Zukäufe erweitert wurde.

Die Gartenschau 1974 zog 2,6 Millionen Besucher an. Anders als bei vielen Ausstellungsgeländen blieb die Anlage danach als öffentlicher Park bestehen – das erklärt die Themengärten, die aus einer reinen Grünfläche nie entstanden wären.

Die Hanglage ist ein Erbe der Ziegelei: Wo früher Lehm abgebaut wurde, liegen heute Wiesen mit spürbarem Gefälle. Für Kinderwagen und Rollstühle heißt das, dass nicht jeder Weg gleich bequem ist; die Hauptwege sind aber durchgehend befestigt. Vom höher gelegenen Teil des Parks reicht der Blick über den Süden Wiens.

In der Nähe

Der Kurpark liegt am Stadtrand, die nächsten Einträge im Verzeichnis sind entsprechend weiter entfernt:

Tipp

Steig nicht am Haupteingang bei der Therme ein, wenn dein Ziel der Rosenberg ist. Von der U-Bahn aus liegt er am gegenüberliegenden Ende, und du läufst quer durch den ganzen Park. Wer gezielt zu den Themengärten will, nimmt besser einen der nördlichen Eingänge – oder plant den Weg als Teil des Besuchs ein und geht bewusst einmal längs durch.

Einrichtungen

  • rollstuhlgerecht
  • kinderfreundlich
  • Hunde erlaubt
  • Parkplatz vorhanden
  • Café vor Ort

Karte

FAQs

Nein, der Zugang ist kostenlos und ganzjährig möglich, und zwar für alle Bereiche des Parks einschließlich der Themengärten und Spielflächen. Kosten entstehen nur, wenn du die benachbarte Therme Wien besuchst oder in der Gastronomie einkehrst. Der Park öffnet ganzjährig um 6 Uhr; die Schließzeit wechselt saisonal.

Mit der U1 bis zur Endstation Oberlaa. Die Station wurde am 2. September 2017 eröffnet und liegt direkt beim Eingang der Therme Wien, der Kurpark schließt nördlich daran an. Vom Stephansplatz dauert die Fahrt rund 20 Minuten. Mit dem Auto ist die Anfahrt möglich, aber selten sinnvoll, weil die U-Bahn praktisch am Eingang hält.

Der Rosenberg mit rund 2.400 Rosen, der Takasakigarten als japanischer Garten von etwa 600 Quadratmetern und der Allergiegarten als Informationspfad. Dazu kommen der barocke Brunnengarten, das Blumenlabyrinth, der Staudengarten und der Liebesgarten. Über das Gelände verteilen sich außerdem acht benannte Wasserflächen, darunter Schwanensee und Seerosenteich.

Ja, das ist eine seiner Stärken. Es gibt Spielplätze mit Wasserspiel, eine Kletterwand, eine zehn Meter lange Schaukel, ein Beachvolleyballfeld, eine Skateanlage sowie Schach- und Spieltische, Tischfußball und Tischtennis. Ein Spielplatz ist rollstuhlgerecht ausgeführt. Dazu kommt ein Tiergehege mit Ziegen und Schafen.

Für die Wiener Internationale Gartenschau 1974. Vorbild war die Gartenschau von 1964 im Donaupark, die als Publikumserfolg galt. Ausgewählt wurde ein ehemaliges Ziegeleigelände am südöstlichen Hang des Laaer Bergs. Die Schau zog 2,6 Millionen Besucher an, und die Anlage blieb danach als öffentlicher Park bestehen – daher die vielen Themengärten.

Ja, Hunde sind erlaubt, müssen im Kurpark Oberlaa aber an der Leine geführt werden. Das gilt für das gesamte Areal. Weil der Park mit rund 60 Hektar sehr groß ist und viele Wege hat, eignet er sich trotz Leinenpflicht gut für lange Runden – anders als bei kleineren Anlagen kommst du hier auf eine ordentliche Strecke.

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