<p>Sechshundert Jahre Habsburgerherrschaft haben Wien eine Dichte an Schlössern und Palästen hinterlassen, die in Europa selten ist. Und anders als in vielen Hauptstädten stehen sie nicht am Stadtrand, sondern mitten drin.</p>
<p>Die Hofburg Wien war Winterresidenz und ist heute Amtssitz des Bundespräsidenten – ein über Jahrhunderte gewachsener Komplex, in dem jeder Herrscher angebaut hat. Schloss Schönbrunn war die Sommerresidenz und ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Österreichs; der Park mit der Gloriette-Terrasse ist frei zugänglich.</p>
<p>Das Belvedere Palast entstand nicht für die Kaiserfamilie, sondern für Prinz Eugen von Savoyen, und gilt als eines der schönsten Barockensembles Europas. Deutlich ruhiger sind die Stadtpaläste des Adels, etwa das Stadtpalais Liechtenstein, und die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, die Franz Joseph für Elisabeth bauen ließ.</p>
<p>Praktisch lohnt es sich, zwischen Innenräumen und Außenanlagen zu trennen. Die Parks von Schönbrunn und Belvedere kosten nichts und füllen problemlos einen halben Tag; für die Innenräume brauchst du Tickets und solltest sie in der Hauptsaison vorab buchen.</p>
<p>Wer wenig Zeit hat, entscheidet sich am besten nach Lage: Die Hofburg liegt mitten in der Innenstadt und lässt sich in einen Spaziergang einbauen, Schönbrunn ist ein eigener Ausflug mit rund zwanzig Minuten Anfahrt.</p>
Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien
Sechshundert Jahre Habsburgerherrschaft haben Wien eine Dichte an Schlössern und Palästen hinterlassen, die in Europa selten ist. Und anders als in vielen Hauptstädten stehen sie nicht am Stadtrand, sondern mitten drin.
Die Hofburg Wien war Winterresidenz und ist heute Amtssitz des Bundespräsidenten – ein über Jahrhunderte gewachsener Komplex, in dem jeder Herrscher angebaut hat. Schloss Schönbrunn war die Sommerresidenz und ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Österreichs; der Park mit der Gloriette-Terrasse ist frei zugänglich.
Das Belvedere Palast entstand nicht für die Kaiserfamilie, sondern für Prinz Eugen von Savoyen, und gilt als eines der schönsten Barockensembles Europas. Deutlich ruhiger sind die Stadtpaläste des Adels, etwa das Stadtpalais Liechtenstein, und die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, die Franz Joseph für Elisabeth bauen ließ.
Praktisch lohnt es sich, zwischen Innenräumen und Außenanlagen zu trennen. Die Parks von Schönbrunn und Belvedere kosten nichts und füllen problemlos einen halben Tag; für die Innenräume brauchst du Tickets und solltest sie in der Hauptsaison vorab buchen.
Wer wenig Zeit hat, entscheidet sich am besten nach Lage: Die Hofburg liegt mitten in der Innenstadt und lässt sich in einen Spaziergang einbauen, Schönbrunn ist ein eigener Ausflug mit rund zwanzig Minuten Anfahrt.