<p>Wien gehört zu den grünsten Großstädten Europas: Rund die Hälfte des Stadtgebiets ist Grünraum. Und fast alles davon kostet keinen Eintritt.</p>
<p>In der Innenstadt liegen der Volksgarten mit über dreitausend Rosenstöcken und der Stadtpark, in dem das meistfotografierte Denkmal der Stadt steht. Der Belvedere-Garten zwischen den beiden Schlössern ist frei zugänglich und allein den Weg wert.</p>
<p>Weiter draußen wird es weitläufiger: Der Türkenschanzpark in Währing ist ein Landschaftsgarten von 1888 mit einem Baumbestand, der seinesgleichen sucht; der Pötzleinsdorfer Schlosspark geht praktisch in den Wienerwald über. Der Kurpark Oberlaa stammt aus der Gartenschau von 1974.</p>
<p>Ganz eigen sind der Setagaya-Park, ein japanischer Garten mitten im Wohngebiet, und der Kahlenberg, von dem aus du die Stadt von oben siehst.</p>
<p>Der Grünanteil ist kein Zufall, sondern Politik: Der Wiener Wald- und Wiesengürtel wurde 1905 als Schutzzone festgelegt und verhindert bis heute, dass die Stadt in ihre Naherholungsgebiete hineinwächst.</p>
<p>Für Besucher heißt das vor allem eines: Du brauchst kein Budget und keine Anfahrt. Vom Stephansplatz aus bist du mit den Öffis in zwanzig bis dreißig Minuten in jedem der genannten Parks, und die meisten sind ganzjährig geöffnet. Im Winter schließen einige städtische Anlagen früher, weil sie nicht beleuchtet sind.</p>
Landgutgasse 1, 1100 Wien
Hasenauerstraße Türkenschanzpark, 1180 Wien
Pötzleinsdorfer Str. 65, 1180 Wien
Prinz-Eugen-Straße 27, 1030 Wien
Wien gehört zu den grünsten Großstädten Europas: Rund die Hälfte des Stadtgebiets ist Grünraum. Und fast alles davon kostet keinen Eintritt.
In der Innenstadt liegen der Volksgarten mit über dreitausend Rosenstöcken und der Stadtpark, in dem das meistfotografierte Denkmal der Stadt steht. Der Belvedere-Garten zwischen den beiden Schlössern ist frei zugänglich und allein den Weg wert.
Weiter draußen wird es weitläufiger: Der Türkenschanzpark in Währing ist ein Landschaftsgarten von 1888 mit einem Baumbestand, der seinesgleichen sucht; der Pötzleinsdorfer Schlosspark geht praktisch in den Wienerwald über. Der Kurpark Oberlaa stammt aus der Gartenschau von 1974.
Ganz eigen sind der Setagaya-Park, ein japanischer Garten mitten im Wohngebiet, und der Kahlenberg, von dem aus du die Stadt von oben siehst.
Der Grünanteil ist kein Zufall, sondern Politik: Der Wiener Wald- und Wiesengürtel wurde 1905 als Schutzzone festgelegt und verhindert bis heute, dass die Stadt in ihre Naherholungsgebiete hineinwächst.
Für Besucher heißt das vor allem eines: Du brauchst kein Budget und keine Anfahrt. Vom Stephansplatz aus bist du mit den Öffis in zwanzig bis dreißig Minuten in jedem der genannten Parks, und die meisten sind ganzjährig geöffnet. Im Winter schließen einige städtische Anlagen früher, weil sie nicht beleuchtet sind.