<p>Wiens Kirchen erzählen die Baugeschichte der Stadt vollständig – von der Romanik bis zur Moderne, und fast alle sind kostenlos zugänglich.</p>
<p>Der Stephansdom steht seit dem 12. Jahrhundert an seiner Stelle und ist das Wahrzeichen der Stadt; sein Ziegeldach mit dem Doppeladler wurde nach dem Brand von 1945 rekonstruiert. Deutlich älter und viel stiller ist die Ruprechtskirche, die älteste Kirche Wiens, efeubewachsen und meist menschenleer.</p>
<p>Für den Barock stehen die Karlskirche mit ihrer Kuppel und die Peterskirche, die von außen unscheinbar zwischen die Häuser gequetscht ist und innen überwältigt. Die Jesuitenkirche (Universitätskirche) hat eine gemalte Scheinkuppel, für die es eine markierte Stelle im Boden gibt.</p>
<p>Den Sprung in die Moderne macht die Kirche am Steinhof von Otto Wagner – bei der Eröffnung 1907 überwiegend abgelehnt, heute einer der wichtigsten Sakralbauten der Moderne.</p>
<p>Fast alle diese Kirchen sind kostenlos zugänglich, zumindest im Hauptschiff. Eintritt fällt nur für abgegrenzte Bereiche an – Türme, Katakomben, Kuppelaufstiege.</p>
<p>Ein praktischer Hinweis: Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung nicht oder nur eingeschränkt möglich, was besonders sonntagvormittags für praktisch alle Kirchen gilt. Plane Besichtigungen unter der Woche oder am Nachmittag. In mehreren Innenstadtkirchen gibt es mittags kurze Orgelkonzerte, für die man nichts zahlt und nichts reservieren muss.</p>
Ruprechtspl. 1, 1010 Wien
Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien-Penzing
Michaelerplatz 5, 1010 Wien
Doktor-Ignaz-Seipel-Platz 1, 1010 Wien
Rooseveltplatz, 1090 Wien
Wiens Kirchen erzählen die Baugeschichte der Stadt vollständig – von der Romanik bis zur Moderne, und fast alle sind kostenlos zugänglich.
Der Stephansdom steht seit dem 12. Jahrhundert an seiner Stelle und ist das Wahrzeichen der Stadt; sein Ziegeldach mit dem Doppeladler wurde nach dem Brand von 1945 rekonstruiert. Deutlich älter und viel stiller ist die Ruprechtskirche, die älteste Kirche Wiens, efeubewachsen und meist menschenleer.
Für den Barock stehen die Karlskirche mit ihrer Kuppel und die Peterskirche, die von außen unscheinbar zwischen die Häuser gequetscht ist und innen überwältigt. Die Jesuitenkirche (Universitätskirche) hat eine gemalte Scheinkuppel, für die es eine markierte Stelle im Boden gibt.
Den Sprung in die Moderne macht die Kirche am Steinhof von Otto Wagner – bei der Eröffnung 1907 überwiegend abgelehnt, heute einer der wichtigsten Sakralbauten der Moderne.
Fast alle diese Kirchen sind kostenlos zugänglich, zumindest im Hauptschiff. Eintritt fällt nur für abgegrenzte Bereiche an – Türme, Katakomben, Kuppelaufstiege.
Ein praktischer Hinweis: Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung nicht oder nur eingeschränkt möglich, was besonders sonntagvormittags für praktisch alle Kirchen gilt. Plane Besichtigungen unter der Woche oder am Nachmittag. In mehreren Innenstadtkirchen gibt es mittags kurze Orgelkonzerte, für die man nichts zahlt und nichts reservieren muss.