Café Frauenhuber

Foto: Elisabeth 2502, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Café Frauenhuber liegt in der Himmelpfortgasse, eine Gasse neben der Kärntner Straße. Es ist ein Altwiener Kaffeehaus mit Wiener Küche und Mittagsmenü, geführt von der Familie Binder. Das Café wirbt mit dem Titel „Wiens ältestes Kaffeehaus“, wien.info schreibt vorsichtiger „eines der ältesten“.

Geschichte

Am 28. Oktober 1824 zog Alois Hänisch mit seinem Kaffeehaus in die Himmelpfortgasse. Den Namen Café Frauenhuber trägt es erst seit 1891, davor hieß es unter anderem Kaffeehaus Herzog. Schon vorher war das Haus ein Ort der Musik: Am 4. März 1791 trat Mozart hier zum letzten Mal öffentlich als Pianist auf, damals im Lokal des Traiteurs Franz Jahn. Ein Stich von Salomon Kleiner aus dem Jahr 1746 zeigt das Haus, das Original hängt im Café. Im Jahr 2000 wurde das Café vollständig renoviert.

Auf der Karte

Laut Kaffeekarte vom Februar 2026 kostet die Wiener Melange 6,90 €, der Einspänner 7,20 € und der kleine Braune 4,50 €. Sachertorte und Hausschnitte kosten je 7,50 €, der Apfelstrudel 7,10 €. Frühstück gibt es von 8 bis 12 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 13 Uhr. Das Basis Frühstück kostet 8,90 €, das Frauenhuber Frühstück mit Räucherlachs 17,60 €. Unter der Woche gibt es ein Mittagsmenü.

Öffnungszeiten und Reservierung

Montag bis Samstag ist von 8 bis 22 Uhr offen, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr. Online reservierst du für bis zu sechs Personen, größere Gruppen schreiben eine E-Mail. Du kannst bar oder mit Maestro, Mastercard und Visa zahlen. Das Café veranstaltet Lesungen, Vernissagen und Pianoabende, feste Termine stehen nicht online.

Anfahrt

Mit der U1 oder U3 bis Stephansplatz oder mit der U1 oder U4 bis Karlsplatz, von dort jeweils rund 500 Meter. Laut Café ist der Weg von allen Stationen barrierefrei.

In der Nähe

Einrichtungen

  • Frühstück

Karte

FAQs

Das Café nennt sich selbst Wiens ältestes Kaffeehaus und datiert sich auf 1824, wien.info spricht von einem der ältesten. Den Namen Frauenhuber trägt es seit 1891.

Mozart trat am 4. März 1791 im Haus zum letzten Mal öffentlich als Pianist auf. Damals war dort noch das Lokal des Traiteurs Franz Jahn, das Kaffeehaus zog erst 1824 ein.

An Sonn- und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr. Frühstück gibt es dann bis 13 Uhr.

Weitere Bilder

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