Der erste Bezirk ist das, was die meisten meinen, wenn sie „Wien" sagen. Innerhalb des Rings liegt die Stadt so dicht, dass du kein Verkehrsmittel brauchst: Vom Stephansdom zur Wiener Staatsoper sind es sieben Minuten zu Fuß, einmal quer durch die Innenstadt zwanzig.
Hier stehen die großen Namen – Hofburg, Kunsthistorisches Museum, Albertina Museum, Wiener Rathaus, Parlament – und zwischen ihnen das, was den Bezirk eigentlich ausmacht: der Graben, der Kohlmarkt, die stillen Gassen um Judenplatz und Ruprechtskirche. Die Kaffeehausdichte ist die höchste der Stadt, vom Café Central über das Café Hawelka bis zum Café Sacher.
Rechne mit Kopfsteinpflaster und mit Menschen. Früh am Morgen, zwischen acht und zehn, hast du den Graben fast für dich.
Was den ersten Bezirk von vergleichbaren Altstädten unterscheidet, ist die Mischung: Er ist kein Museumsviertel, sondern Arbeits- und Regierungssitz. Zwischen Reisegruppen laufen Menschen zur Mittagspause, hinter den Prachtfassaden sitzen Kanzleien. Rund 16.000 Menschen wohnen hier tatsächlich.
**Anbindung:** U1 und U3 (Stephansplatz), U2 und U3 (Volkstheater), Straßenbahn 1, 2, D und 71 rund um die Ringstraße.
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39 Einträge im 1. Bezirk
Wien, Österreich
Doktor-Ignaz-Seipel-Platz 1, 1010 Wien